Entspannt in meiner Zweitwohnung:)
Halloe (das sieht ja aus!) ihr Lieben!
Ja, also die Zweitwohnung ist eigentlich gar nicht meine Zweitwohnung, sondern gehoert zum Marcos, aber mittlerweile bin ich hier auch schon fast zu Hause - sei es zum Film gucken (mit dem Uebersetzer gleich daneben), Kochen (meistens muss ich mich aber nur noch an den gedeckten Tisch setzen), Neuigkeiten austauschen, Musik hoeren. Da mir im Moment nichts wahnsinnig Spektakulaeres einfaellt, ich aber auch all den treuen Seelen, die immer wieder mal meinen Blog heimsuchen, endlich mal wieder neue Lektuere anbieten will, folgt jetzt ein kleiner Schwank aus der letzten Woche!
Freitagabend war ich hier zum ersten Mal im Kino - erfreuliche Entdeckung: Auch hier gibt es Alternativkinos (bin da waehrend meiner Aufenthalte im schoenen Sachsenlande ja ziemlich verwoehnt worden)! Ich habe mir mit ein paar Freunden einen Dokumentarfilm ueber eine Salzkarawane im Himalaya angesehen, die einem sehr gut wieder einmal vor Augen gefuehrt hat, unter welch schwierigen Umstaenden ein Grossteil der Menschen wohnt! Allerdings war es doch eine sehr merkwuerdige Erfahrung, die Menschen aus Tibet spanisch sprechen zu hoeren - Untertitel waeren sehr viel authentischer gewesen!
Danch ging's weiter zu einem kostenlosen Flamencokonzert im Jamboree und gaaanz muede zurueck nach Hause.
Am Samstag bin ich doch tatsaechlich zur Uni geradelt (allerdings um zu klettern, gibt dort einen winzigen Kletterhallenverschnitt, nicht um zu lernen...) und habe praktischerweise auch gleich einen Kletterer angetroffen, mit dem ich mich fuer den Sonntag zum draussen Klettern verabredet habe, stammt aus der Schweiz, ist aber halb Armenier und spricht ausserdem noch tuerkisch. Samstag nachmittag habe ich mich einer Trommelgruppe der Uni angeschlossen, musste aber ohne Vorwarnung erstmal eine Stunde lang brasilianische Samba tanzen bevor das eigentliche Trommeln begann! Am Abend sind der Che (Marcos) und ich nach San Vicente geradelt um kostenlos (da Open Air) ein Konzert von Fito&Fitipaldis anzuhoeren (die machen richtig gute Rumhuepfmusik!), ganz gemuetlich mit Weinchen auf einem Platz ausserhalb der Konzertarena (sonst haetten wir naemlich 20 Euro berappen muesssen).
Der Sonntag stand dann ganz im Zeichen des Kletterns - diesmal gings nach Forada, ein Klettergebiet, das ca. 40min von Alicante entfernt ist. Und wen treffen wir sofort bei der Ankunft auf dem Parkplatz? - Die Cora, mit der ich ganz am Anfang mit zwei Spaniern ab und zu mal Klettern gegangen bin!! Die (Kletter-)welt ist ein Dorf, oder, wie man hier sagt, ein Taschentuch:)

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