Hola guapos, qué tal?
Heute ist ein ganz besonderer Tag: Ich habe eine Bleibe gefunden! Ist zwar "nur" meine Nummer 2, aber dafuer mit Terrasse mit ganz vielen Kuebelpflanzen, von der aus man seinen Blick ueber eine...Hauptverkehrsstrasse schweifen lassen kann (ich weiss!;) Aber wird sicher trotzdem sehr nett, auch wenn ich mich vor lauter Wg-Besuchen in den letzten drei Tagen gar nicht mehr an mein zukuenftiges Zimmer erinnern kann...
Ausser mir wohnen noch zwei Frauen dort, die eine ist Kuenstlerin, hat Architektur studiert und fotografiert fuer eine spanische Zeitung. Sie hat auch das an die Terrassse angrenzende Wohnzimmer ausgestaltet, sodass man jetzt ganz gemuetlich auf der Couch Platz nehmen und eine Sangria schluerfen kann...
Am Wochenende habe ich mich mal mit dem vertraut gemacht, was auf die meisten Erasmus-Studenten in Spanien zukommt - Fiesta toda la noche! Gegen elf trifft man sich zunaechst in einer Bar oder geht ein paar Tapas essen. (Ich habe meine Lieblingsbar schon gefunden - sie ist am Strand und man kann dort ganz wunderbar entspannende Musik hoeren, waehrend man in einem Liegestuhl liegt und den Menschen beim Meerbaden zusieht.) Danach schlendert man rueber ins Barrio, das Kneipen- und Discoviertel der Stadt. Dort genehmigt man sich dann erstmal einen Mojito, bevor man ein geeignetes Tanzlokal aussucht - und da ist der Haken - wir haben bis jetzt noch keins gefunden, das tanzbare Musik spielt. Die meisten Besucher wackeln auch nur so ein bisschen hin und her, das scheint zu genuegen. Naja, ein paar Moeglichkeiten bleiben uns noch. Tja, und wer dann um fuenf immer noch nicht genug hat (dieses Level habe ich noch nicht erreicht), der geht zum Hafen und tanzt dort weiter. Ganz ehrlich: Ich bin gar nicht so ehrgeizig, mir reicht auch einmal Ausgehen pro Woche. Lieber verbringe ich ein paar Stunden am Strand, beim Beachvolleyball oder in besagter Bar. Demnaechst will ich mal zum Castillo emporsteigen, welches hier (soweit ich weiss) die einzige nennenswerte Sehenswuerdigkeit darstellt. Trotzdem ist ein Alicante - so mein erster Eindruck - ein sehr angenehmer Ort zum Leben und Studieren (auf den Campus muss ich ja nicht explizit nochmal eingehen;)!
Der Argentinier, bei dem ich bis jetzt gewohnt habe, ist uebrigens supernett, er arbeitet in einem sehr schicken Restaurant (des koeniglichen Vereins fuer Regattasport, na gut, etwas holprige Uebersetzung) und heute abend gehen wir dort eine Paella essen, allerdings - versteht sich - nicht vor um zehn!
Damit man abends lange durchhaelt, gibt es zwischendurch die Siesta, die normalerweise von 2 bis 5 dauert, danach oeffnen alle Geschaefte wieder und bleiben im Durchschnitt bis halb zehn geoeffnet, ziemlich praktisch!
Ich hoffe, euch allen geht es genauso gut wie mir und freue mich ueber Kontaktaufnahmen jeglicher Art!
Besos y hasta luego. Und wer eine Ruhepause noetig hat, der wende sich vertrauensvoll and seinen Arzt oder Apotheker oder an mich...

1 Comments:
Ola Franzi,
mit welchen party/drogenabhängigen Erasmus-Studenten verbringst Du denn deine Nächte so und wie hast Du sie kennengelernt?
Beste Grüße aus dem heißen Berlin,
Stephan
1:39 PM
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